Gute, gesunde Vorsätze für das Neue Jahr? 5 Tipps gegen Ihren inneren Schweinehund

Kennen Sie das auch? Die Festtage sind vorbei, man zieht zum Jahreswechsel Bilanz und nimmt sich viele gute Dinge vor: Freundschaften pflegen, weniger Stress, mehr Sport machen, sich genug bewegen, nicht rauchen, auf die Gesundheit achten und vieles mehr.

Eigentlich wissen wir alle um unsere eigene Verantwortung für Gesundheit und Körper; an guten Vorsätzen mangelt es meist nicht. Aber es gibt immer „gute“ Gründe; und unser innerer Schweinehund sorgt gern dafür, dass wir die besten Vorsätze doch nicht umsetzen. Die folgenden Tipps helfen Ihnen, diesen Störenfried auszutricksen.

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1. Ein festes, realistisches Ziel setzen

Ohne Ziel kommen Sie am inneren Schweinehund nie vorbei. Und je schwammiger ein Ziel formuliert ist, umso leichter fällt es ihm, Sie davon abzubringen. „Ich könnte schon mal was für mich tun“ ist eine Aussage, die Sie nahezu sicher in der Komfortzone verbleiben lässt. „In den nächsten 4 Monaten gehe ich 2 Mal die Woche für eine halbe Stunde Joggen“ ist sehr viel verbindlicher.

2. Ein konkreter Plan, Termine machen

laufen-termin-gruppeVorsatz und Ziel sind noch kein Handeln. Im Raum zwischen Absicht und Handeln tummelt sich der innere Schweinehund mit Aussagen wie „Das können wir auch später noch erledigen“ oder „Jetzt ist die Verabredung aber wichtiger“. Dieser träge Geselle nutzt jede Gelegenheit, den gewohnten Platz am warmen Ofen oder auf dem Sofa nicht aufzugeben.

Ein Plan, eine konkrete Verabredung hilft – zum Beispiel, indem Sie sich mit einem Sportpartner jeden Sonntag um 11 Uhr zum Laufen verabreden. Oder Sie hängen sich Ihr 15minütiges Kurzprogramm mit Kräftigungsübungen neben den Fernseher – als Ihr Begleitprogramm zur „Tagesschau“.

3. Erfolge dokumentieren und feiern

waage-abnehmen-zielSie haben 3 Kilo abgenommen? Sind wie geplant, eine Woche lang mit dem Fahrrad ins Büro gefahren? Halten Sie diese Momente fest. Und belohnen Sie sich, wenn Sie ein Ziel (auch ein Etappenziel) erreicht haben. Wie? Es gilt nur eine einzige Bedingung: Sie sollen sich wohlfühlen mit der Belohnung

4. Der Vertrag gegen den inneren Schweinehund

Auch wenn es zunächst etwas merkwürdig erscheint – noch ernsthafter werden Sie Ihre Vorhaben angehen, wenn Sie einen Vertrag gegen den inneren Schweinehund mit sich selbst abschließen. Halten Sie dort fest, wie Sie Ihr Ziel erreichen möchten. Schreiben Sie auf, was erlaubt ist und was nicht. Einige Menschen überlegen sich sogar, wie Sie sich „sanktionieren“, wenn Sie den Vertrag nicht einhalten

5. Den Schweinehund selbst überlisten

Oft werden wir uns des inneren Schweinehundes überhaupt nicht bewusst. Ein einfacher Trick hilft, mehr Achtsamkeit für die hinterlistigen Gesellen zu entwickeln. Geben Sie ihm einfach einen Namen – damit holen Sie ihn aus der Anonymität der diffusen schlechten Gewohnheiten. Für einige Menschen klingt das komisch, aber vielen hilft es – probieren Sie es einfach aus.

Tun Sie etwas für Ihren Körper – Sie werden ihn nicht lebend verlassen

Und noch ein Tipp: Nehmen Sie sich nicht zu viel vor: Jeden Sonntag laufen? Parallel 5 kg abnehmen? Und noch ein gezieltes Übungsprogramm 2x pro Woche absolvieren? Fangen Sie erst mal mit dem einem gesunden Vorsatz an, der Ihnen ganz persönlich am wichtigsten ist. Und diesen setzen Sie um, bevor Sie schnell frustriert werden, weil wieder alles nicht geklappt hat.

Was ist für Ihre Gesundheit wichtig, was tut Ihnen gut?

Ob es Ihr Bewegungsapparat als  „tragendes Gestell“ ist oder der Stoffwechsel mit der richtigen Ernährung: Bei vielen Menschn ist es wichtig zu Beginn herauszufinden, was speziell für die Umsetzung Ihrer guten Vorsätze aus gesundheutlicher Sicht zu beachten ist. Sprechen Sie mich dazu gern an.

Denken Sie dran: Sie werden Ihren Körper nicht lebend verlassen – es lohnt sich, etwas für ihn zu tun und er wird es Ihnen danken. Ich wünsche Ihnen eine gutes, gesundes Jahr 2017!