Vitamin D-Mangel: Das Risiko in der dunklen Jahreszeit

Sonne

Wussten Sie es schon?

Vitamin D-Mangel ist in unseren Breiten weit verbreitet. Viele Menschen glauben, bei gesunder Ernährung mit allen wichtigen Vitaminen ausreichend versorgt zu sein.

Das ist bei Vitamin D insbesondere jetzt in der dunklen Jahreszeit nicht der Fall. Denn die Sonne ist besonders wichtig für diesen Vitalstoff. Lesen Sie, welche Symptome auf einen Vitamin D-Mangel hinweisen und was man tun kann.

Mangel und Folgen: Warum Vitamin D so wichtig ist

Nach aktuellen Studien ist bei der Mehrheit aller Deutschen der Vitamin D-Spiegel zu niedrig. Besonders betroffen sind ältere Menschen, die nur selten an die frische Luft gehen. Bei ihnen kommt außerdem hinzu, dass die Vitaminbildung in der Haut schlechter funktioniert als bei jüngeren Menschen.

Vitamin D hat zusammen mit Kalzium einen entscheidenden Einfluss auf unseren Knochenstoffwechsel. Vielfach könnten Schmerzen oder Brüche durch ausreichende Versorgung vermieden werden – besonders wichtig bei Frauen über 60.

Wichtig für Knochenstoffwechsel bei jung und alt

Liegt ein Vitamin D-Mangel vor, kann nicht mehr genügend Kalzium in die Knochen eingelagert werden. Dadurch werden die Knochen weich und biegsam. Bei Erwachsenen wird dieses Krankheitsbild der Knochenerweichung als Osteomalazie bezeichnet. Bei Kindern können in extremen Mangelfällen Verformungen am Schädel, an der Wirbelsäule und an den Beinen auftreten. Neben der Kindheit ist vor allem im Alter eine ausreichende Versorgung mit Vitamin D von Bedeutung, um Osteoporose vorzubeugen.

Einfluss auf Infektanfälligkeit und Muskulatur

Darüber hinaus wird unser Körper durch einen Vitamin D-Mangel auch anfälliger für Infekte. Und es wird vermutet, dass ein Vitamin D-Mangel das Risiko für die Entstehung bestimmter Erkrankungen erhöht: Dazu gehören Krebs, Autoimmunerkrankungen sowie Herz-Kreislauf-Beschwerden.

Zusätzlich hat Vitamin D einen wichtigen Einfluss auf die Muskulatur: Die Muskelmasse nimmt zu, die Koordination wird verbessert. Aber auch Zähne, Muskeln und unser Immunsystem brauchen es. Darüber hinaus hat Vitamin D eine entzündungshemmende Wirkung bei allergischen und rheumatischen Erkrankungen, es senkt das Risiko für Brust- und Dickdarmkrebs sowie für Diabetes.

Diese Symptome können auf einen Vitamin D-Mangel hinweisen:

  • Sie haben Schmerzen in den Knochen und Gliedern
  • Sie leiden unter Übergewicht
  • Sie haben eine eher dunklere Hautfarbe
  • Sie schwitzen stark am Kopf
  • Sie haben Probleme mit dem Bauch
  • Sie leiden unter entzündlich-rheumatischen Erkrankungen

Was Sie tun können

Die wohl häufigste Ursache für einen Vitamin D-Mangel stellt zu wenig Sonnenlicht dar. Heutzutage halten sich viele Menschen nur noch wenig im Freien auf – und wenn, werden oft sehr starke Sonnenschutzmittel verwendet. Kleidung und Wolken verhindern im Winter die Einstrahlung. Auch mit besonders Vitamin D-haltiger Nahrung (das sind z.B. Makrele, Lachs, Ei oder Butter) decken wir meist nur ca. 20% unseres Bedarfs. Deshalb ist es – besonders bei Vorliegen der oben genannten Symptome – wichtig, Ihren individuellen Vitamin D-Status zu ermitteln.

Ganzheitliche Blutanalyse schafft schnell Klarheit

Sie erhalten in meiner Praxis eine ganzheitliche Blutanalyse – hier wird Vitamin D nicht allein, sondern im Zusammenhang mit anderen Vitalstoffen und Stoffwechselfaktoren betrachtet. Darauf aufbauend kann eine gezielte Therapie mit Ernährungstips und wenn nötig individuell ausgewählten, hochwertigen Nahrungsergänzungsmitteln erfolgen.

Mehr als 60 Blutwerte, ganzheitlich und im Zusammenhang betrachtet

Mehr als 60 Blutwerte, ganzheitlich und im Zusammenhang betrachtet

Vitamin D ist nur ein Beispiel, was ein einziger Faktor bewirken kann. Sie erhalten bei mir eine ganzheitliche Vital- und Stoffwechselanalyse, bei der mindestens 60 Blutwerte analysiert und in ihrer Gesamtheit betrachtet werden – nicht standardisiert, sondern genau auf Sie abgestimmt. Auch wenn ein einzelner Wert noch im Normbereich liegen sollte, gibt diese Analyse mehr Hinweise als ein „normales“ Blutbild.

Auch Wechselwirkungen und die wichtigen Verhältnisse der Parameter untereinander betrachten wir bezüglich möglicher Einflüsse auf Ihre Symptome und Beschwerden.

So erhalten Sie unter anderem Auskunft über Ihr Hormonsystem, den Fettstoffwechsel, die Vitamin- und Mikronährstoffversorgung, das Immunsystem, Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Allergien und den Säure-Basen-Haushalt. Auf Wunsch erstelle ich Ihnen auch eine auf Ihren Stoffwechsel genau abgestimmten Ernährungsplan.

Darüber hinaus werden wertvolle Hinweise über die Organtätigkeiten sowie zu vielen (auch chronischen) Erkrankungen gewonnen.

Sie wollen wissen, ob eventuell ein Vitamin D-Mangel bei Ihnen vorliegt oder der Grund für bestehende Symptome ist – so dass man gezielt mit einer Therapie ansetzen kann?

Rufen Sie mich an oder schreiben Sie eine Nachricht.