Chiropraktik: Die Hand als Werkzeug bei Störungen des Bewegungsapparates

chiropraktikDie Chiropraktik (von altgriechisch χείρ cheir ‚Hand‘ und πραξις praxis ‚Tätigkeit‘), ist eine biomechanische Behandlungsmethode mit dem Ziel, die normale Beweglichkeit der Gelenke − besonders an der Wirbelsäule − wiederherzustellen. Dabei werden sowohl das gestörte Gelenkspiel als auch die Verschiebung (Subluxation) berücksichtigt.

Aufspüren und Auflösen falscher Bewegungsmuster

Zunächst werden in einer genauen Untersuchung die Blockaden aufgespürt. Anschließend wird zunächst durch eine Weichteilbehandlung mit Dehn- und Entspannungstechniken, gegebenenfalls unter Hinzunahme von Wärmeanwendung, die Muskulatur so entspannt und verlängert, dass die folgende Mobilisation bzw. Manipulation einfach und leicht durchführbar wird. Schließlich wird durch Traktion und Mobilisation Druckminderung, Entlastung und Schmerzlinderung erreicht. Das verlorengegangene Gelenkspiel wird wieder hergestellt. Abschließend wird durch einen zielgerichteten schnellen Impuls die Blockade an den Wirbelgelenken gelöst, wodurch das gesamte Nervensystem positiv beeinflusst wird.

Bei chronischen Problemen plane ich mehrere Termine zur Justierung ein, denn der Körper hat sich an das falsche Bewegungsmuster angepasst und weitere Funktionsstörungen produziert.

Sanfte Chiropraktik: Auch für Kinder schonend und wirksam

Mein besonderer Schwerpunkt liegt in der Behandlung der oberen drei Wirbel, Kopfwirbel genannt. Speziell die chiropraktische Behandlung des Atlas (oberster Halswirbel) erfordert hohes Einfühlungsvermögen und lange Erfahrung. Die sanfte Chiropraktik ist ungefährlich und nicht schmerzhaft, da weder ruckartig gehebelt wird noch gegen Widerstand gearbeitet wird.

Speziell bei Kindern nimmt diese sanfte, kontrollierte und gezielte Druck-Impulstechnik einen hohen Stellenwert ein, denn sie kann einen sehr positiven Einfluss nehmen auf die gesamte Statik des kindlichen Körpers, auf das Gleichgewicht, das Konzentrationsvermögen, sowie die Entwicklung des Kopfes und des Kauapparates.

In den von Blockaden betroffenen Abschnitten der Wirbelsäule werden Nervenwurzeln gereizt, die normalerweise Empfindungen aus dem ganzen Körper an das Gehirn weiterleiten. Dadurch entstehen Fehlinformationen, die im Gehirn und Rückenmark Schmerzempfindungen und Schutzreflexe auslösen. So können Blockaden für eine ganze Reihe von Beschwerden verantwortlich sein, die zum Teil weit entfernt von der Wirbelsäule auftreten.

Blockaden der Brustwirbelsäule können zu folgenden Beschwerden führen:

  • Schwindel
  • Hörstörungen und Sehstörungen
  • Gedächtnis- und Konzentrationsschwierigkeiten
  • Psychische Veränderungen
  • Schlafstörungen
  • Herzbeschwerden
  • Schulterschmerzen
  • Bauchschmerzen
  • Herzbeschwerden
  • Atemstörungen
  • Magen- und Verdauungsstörungen

Mögliche Folgen von Blockaden der Lendenwirbelsäule und des Übergangs von Kreuzbein und Darmbein:

  • Lendenwirbelsäulenschmerzen mit und ohne Ausstrahlung in die Beine
  • Schmerzen im Ilio-Sakral-Gelenk und Steißbein
  • Massive Unbeweglichkeit, z.B. nach einem Hexenschuss
  • Nierenschmerzen
  • Darmkrämpfe
  • Unterleibsschmerzen
  • Prostatabeschwerden