Die Motorik: Wichtiger Faktor in der gesunden Entwicklung Ihres Kindes

Für die gesamte Entwicklung des Kindes sind die Motorikfähigkeiten von großer Bedeutung. Wenn die motorische Entwicklung verzögert oder gestört ist, bedeutet das eine entscheidende Beeinträchtigung für das Kind.

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Motorische Entwicklungsverzögerungen können vielfältige Ursachen körperlicher und seelischer Natur haben. Das Verständnis der jeweiligen Zusammenhänge ist die Basis meiner individuellen Therapie.

Die Motorik als Indikator für altersgemäße Entwicklung

Die motorische Entwicklung ist – außer der Sensibilität beziehungsweise Wahrnehmung – Grundlage der meisten höheren menschlichen Leistungen und für die Gesamtentwicklung des Kindes von großer Bedeutung. Wenn die motorische Entwicklung verzögert oder gestört ist, bedeutet das eine entscheidende Beeinträchtigung für das Kind. Der Bewegungs- und Handlungsspielraum wird eingeengt, das Selbstvertrauen ist beeinträchtigt und damit auch viele sozialen Aktivitäten. Abweichungen von der „normalen“ Bewegungsentwicklung müssen daher stets beachtet werden und es sollte zumindest versucht werden, solche Veränderungen durch sinnvolle therapeutische Förderung in eine altersgemäße Entwicklung zu begleiten. Motorische Entwicklungsstörungen führen zu einem Vermeidungsverhalten im Alltag. Motorische Herausforderungen werden gemieden und durch mangelnde Übung schließlich ganz verlernt.

Durch meine langjährige Tätigkeit und Erfahrung mit Kindern habe ich mich spezialisiert auf motorische Entwicklungsverzögerungen durch kopfgelenksinduzierte Symmetriestörung (KISS). Bereits „einfachste“ menschliche Bewegungen erfordern eine große Anzahl von genau abgestimmten Muskelaktivitäten, die durch komplexe neuronale Prozesse gesteuert werden. Bei KISS verschiebt sich der oberste oder erste Halswirbel, der Atlas, und verbleibt in blockierter Stellung. Dieser Bereich entspricht einem Reflexzentrum und dient zur Raumwahrnehmung. Außerdem wird die Spannung der Halshalte- und der Halsstellmuskeln gesteuert.

Systematische Untersuchung und Anamnese

Für die Beurteilung, ob die motorische Entwicklung eines Kindes altersadäquat verläuft und ob eine Intervention angezeigt ist, erstelle ich eine ausführliche Anamnese und untersuche die Gesamtentwicklung des Kindes. Zur Überprüfung des Bewegungsverhaltens haben sich Aufgaben im Stehen mit geschlossenen Augen auf einem Bein, einbeiniges Hüpfen, Hampelmann-Sprung und Finger-Nasen-Versuch bewährt, ebenso Sprünge auf dem Trampolin.

Gegebenenfalls ist eine Untersuchung (Körpermaße, Anomalien, Seh- und Hörfähigkeit) durch einen Facharzt erforderlich. Sollte eine Störung der Kopfwirbel vorliegen, kann diese von mir manualtherapeutisch im Rahmen der MoKi-Therapie behandelt werden.

Übereinstimmend wird in der Literatur hervorgehoben, dass umschriebene motorische Entwicklungsstörungen häufig gemeinsam mit anderen Entwicklungsstörungen und Verhaltensauffälligkeiten auftreten. Durch MoKi-Therapie können Störungen des Gleichgewichts, der Konzentrationsfähigkeit, der Sprachentwicklung und der Motorik günstig beeinflusst werden.

Außerdem berate ich sie hinsichtlich anderer Therapiemöglichkeiten und unterstützenden Angeboten.