Zu langes Sitzen, Bildschirmarbeit und Co.: 3 Übungen für Hals, Nacken und Schultern

Wir sitzen morgens am Frühstückstisch, später in der Bahn, im Bus oder im Stau. Anschließend sitzt die Mehrheit acht bis neun Stunden im Büro. Am Schreibtisch ist alles in Griffnähe, als Bewegung bleibt nur die Bedienung von Computer und Telefon. Im Durchschnitt sitzt jeder Erwachsene 11,5 Stunden täglich.

Vor 100 Jahren hatten wir noch acht bis zehn Stunden Bewegung am Tag, heute ist es weniger als ein Stunde – Tendenz: Fallend. Die „neue Arbeitswelt“ mit Homeoffice, Videokonferenz und Digitalisierung hat viele Vorteile; man kann jedoch schon heute negative Effekte feststellen: Zuwenig Bewegung, erschlaffende Muskeln und häufige Hals-/Nackenschmerzen.

Nackenschmerzen

halswirbelsäuöe

HWS: Beweglich und anfällig

Unsere Halswirbelsäule (HWS) besteht aus den sieben obersten Wirbeln der Wirbelsäule und ihren Bandscheiben. Sie ist sehr beweglich. Das ist einerseits notwendig, macht sie aber auch anfällig für Verspannungen und Schmerzen.

Durch Verschleiß, Verletzungen und andere Ereignisse kann sich das sogenannte HWS-Syndrom entwickeln. Dabei können Nervenwurzeln im Bereich der Halswirbelsäule in Mitleidenschaft gezogen sein. Gekennzeichnet ist dieses Krankheitsbild durch eine ganze Reihe von Beschwerden im Hals- und Nackenbereich, die sich auch auf andere Körperregionen auswirken können.

Nackenschmerzen? Drei einfache Übungen für Alltag und Beruf

Diese Übungen können Sie leicht durchführen – am Arbeitsplatz, zu Haus oder unterwegs. Wie es geht und worauf sie achten sollten, sehen Sie in meinem Gesundheitstipp-Video.

Was tun bei hartnäckigen oder akuten Schmerzen?

Manchmal sitzen die Ursachen tiefer oder es müssen die Strukturen systematisch analysiert und mobilisiert werden. Auch akute Fälle oder starke Schmerzen sollten abgeklärt und fachmännisch behandelt werden.